Lehrreiche Premiere für Volleyball-Schulmannschaft
Viele Jahre war es still um den Volleyball an der Regelschule
Unterwellenborn. Nun soll aber ein frischer Wind einkehren. Deshalb
schickten wir am
27. November 2025 erstmals wieder eine
Schulmannschaft zum Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Unsere
Jungen der Jahrgänge 2009 bis 2011 fuhren gemeinsam mit Fr. Matussek
zum Kreisfinale nach Bad Blankenburg und trafen dort als eine der
jüngsten Mannschaften auf sieben weitere Teams aus Saalfeld und
Umgebung.
In der Vorrunde überwog der Respekt und ein wenig Machtlosigkeit. Zu
groß waren die spielerischen Vorteile des Näder-Gymnasiums aus Königsee
und des Böll-Gymnasiums aus Saalfeld, die beide jeweils mit
Vereinsspielern angereist waren und unseren Schülern deutlich ihre
Grenzen aufzeigten. Beim 2:15 und 4:15 gegen Königsee konnte nicht
ansatzweise mitgehalten werden. Ein richtiger Dämpfer gleich im ersten
Turnierspiel! Aber unsere Jungs rappelten sich wieder auf und hielten beim
9:15 und 6:15 trotz munterem Durchwechseln erstaunlich lange mit. Im
ersten Satz gegen die AWO-Schule Rudolstadt sah es lange nach einem
Duell auf Augenhöhe aus. Erst beim 11:15 und dem darauf folgenden 8:15
im zweiten Satz ergab sich durch viele individuelle Fehler die dritte
Niederlage in Folge.
Aufgeben war aber an diesem tag keine Option. Nun nahmen sich die
Unterwellenborner vor zumindest nicht auf dem letzten Platz des Tages
einzukommen. In einer spannenden Partie gegen die Regelschule Neusitz
zeigten unsere Acht- und Neuntklässler ihre beste Leistung. Zwar ging der
erste Satz noch mit 11:15 verloren. Im zweiten Satz punkteten unsere
Jungs aber mit geschlossenem mannschaftsdienlichem Spiel und
gewannen 6:15. Ein Tie Break (3.Satz) musste ausgespielt werden und
endete nach großem Kampf mit 5:11 zu unseren Gunsten.
Reich an Erfahrung und mit einem leistungsgerechten 7. Platz machte sich
unsere Schulmannschaft nach einem langen Volleyballtag auf den
Heimweg.
Für die RSU spielten:
Hannes Hausold, Antony Heilmann, Sandro Riedel, Lukas Stange, Jorden
Sablowski, Noel Jahn, Finley Reichmann, Bela Horvath, Florian Probst,
Herman Bergk